Neues Jahr, neues Thema | 3D Druck im Hobbybereich

Ein neues Jahr wurde angebrochen und da habe ich mir gedacht, es lohnt sich ein neues Thema anzufangen.
Nein, so lief es natürlich nicht. 🙂
Seit längeren überlege ich mir einen 3D Drucker anzulegen, da ich schon länger eine Liste führe, was man sich alles selber drucken könnte, statt es zu kaufen und dann auch noch so zu gestalten, wie man es für seine Bedürfnisse benötigt.
Die Liste ist immer länger geworden, jedoch hab ich es immer noch nicht übers Herz gebracht, so eine Menge Geld für eine Spielerei auszugeben.

Dazu muss man sagen, dass ich beruflich im CAD Bereich unterwegs war, was die ganze Geschichte noch etwas interessanter machte.
Nun kam jedoch zum Jahresende (2018) noch ein weitere Punkte hinzu. Im Familien- und Freundeskreis gibt es an dieser Technik ein reges Interesse und so war es nun geschehen.
Ich begab mich auf die Suche nach einem gebrauchten 3D Drucker, da ich nicht gleich 300-400€ ausgeben wollte.
Dazu war die Voraussetzung, dass er gleich funktionieren muss und ich nicht erst die Kiste zusammen schrauben muss, wo dann die Gefahr besteht, dass irgendetwas nicht funktioniert und man dann ruckzuck das Interesse verlieret.

Nun bot sich zu Weihnachten die Gelegenheit an und ich habe zugeschlagen.
Ich habe mich für den Anfang für einen Flashforge Finder entschieden, da dieser eine sehr einfache Einrichtung anbietet, da Sourceforge eine eigene und sehr gut funktionierende Slicer Software mitbringt.
Die Slicer Software liest STL-Dateien, die so ziemlich mit jedem CAD Programm erstellt werden können. Ich habe mich hier für Sketchup Make entschieden, die kostenlose Software von Google, denn die reicht für den Anfang erst einmal aus.
Dazu gibt es auf Youtube ein Haufen an Tutorials mit den man das Programm im Handumdrehen erlernen kann.

Weitere Funktionen sind, automatisches Ausrichten des Druckbettes, automatische Updates der Firmware, drucken über WLAN per Accesspoint Modus oder über die WLAN Infrastruktur und eine RGB-Innenbeleuchtung.

Ich werde zu dem Thema hier in Zukunft etwas mehr posten, als Alternativthema zum IT Kram.

Hier noch ein paar technische Spezifikationen:

Mehrsprachige Bedienoberläche (16 Sprachen integriert)
Reparaturprogramm: Reparieren oder Ausbessern von kaputten Modellen
Smart Support: Erstellt automatisch Stützen für Modelle.
Anzahl Extruder: 1
Drucktechnologie: FFF
Unterstützte Baumaterialien: PLA (Polyactide) oder PVA (Polyvinylalkohol)
max. Bauraum: 140 x 140 x 140 mm
Verbindung: USB, WLAN (P2P und Infrastruktur)
Positionsgenauigkeit: Z-Achse 0.0025 mm
XY-Achsen: 0.011 mm
Druckgenauigkeit: 0.1 mm
Ebenendicke: 0.1 – 0.4 mm
Durchmesser Düse: 0.4 mm
Achsengeschwindigkeit: 40-200 mm/s
Durchflussrate Düse: 24 cc/Std.
Temperatur Düse: 220° C
autom. unterstützte Druckbettkalibrierung: Ja
Druckvorschau: für .gx Format
Beheiztes Druckbett: Nein

Gerätegröße: 480 x 338 x 385 mm (Acryl-Cover 200 mm)
Verpackungsgröße: 600 x 460 x 570 mm
Produktgewicht: 10.75 kg
Versandgewicht: 35 kg
Leistungsbedarf: 100 – 240 V AC Input, Power 150 W
Dateitypen: STL / OBJ / X3G / Lesen von SD-Karte
Displaysprache: Englisch, Deutsch
Drucksoftware: FlashPrint
kompatible Software: simplify3D, Microsoft 3D Builder (direkt), Slic3r, Skeinforge, Cura (Setup vor Verwendung)

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